Im Jahr 2025 erweitert sich der Schengen-Raum offiziell, und das beeinflusst bereits Reiseregeln, Visapolitik und Rechte von Zweitstaatsbürgerschaftsinhabern. Für manche bedeutet es mehr Freiheit: visafreies Reisen, vereinfachte Einreise und neue Chancen. Für andere birgt es potenzielle Risiken. Nicht alle durch Investitionsprogramme erworbenen Pässe gewähren gleiche Rechte im erweiterten Schengen-Raum. Unsere Anwälte helfen zu prüfen, ob visafreies Reisen für Ihren zweiten Pass nach der Erweiterung gültig bleibt, und Risiken zu bewerten.
Welche Länder könnten 2025 Schengen beitreten
Nach jahrelangem Warten erhielten Rumänien und Bulgarien ab dem 31. März 2024 visafreien Zugang auf dem Luft- und Seeweg, und seit dem 1. Januar 2025 sind sie vollständig dem Schengen-Raum beigetreten, einschließlich der Landgrenzen.
Für 2025 diskutieren Experten auch die mögliche Aufnahme weiterer Länder: Zypern, das bereits an der Schengen-Zusammenarbeit teilnimmt, aber noch Kontrollen an Binnengrenzen aufrechterhält; sowie Kandidaten aus dem Westbalkan — Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Albanien und Nordmazedonien.
Wenn Sie bereits einen zweiten Pass haben oder ein Staatsbürgerschaftsprogramm planen, ist es wichtig zu berücksichtigen: Wo gewährt Ihr Pass visafreien Zugang zu Schengen, welche Einschränkungen können entstehen, welche Staatsbürgerschaftsprogramme sichern stabilen Zugang zur erweiterten Zone.
Wie die Erweiterung die Freizügigkeit in der EU beeinflusst
Der Schengen-Raum vereint die meisten EU-Länder und einige Nicht-EU-Staaten und ermöglicht das Reisen zwischen ihnen ohne Passkontrollen. Bürger von Ländern mit visafreiem Zugang zu Schengen können bis zu 90 Tage in einem beliebigen 180-Tage-Zeitraum ohne Visum bleiben. Mit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien erweitert sich das Gebiet, was mehr offene Grenzen und breitere Reisefreiheit für Inhaber karibischer und anderer Investitionspässe bedeutet.
Risiken für Inhaber von Investitionspässen
Die Erweiterung birgt auch potenzielle Risiken. Erstens: verstärkte Prüfungen und Verifizierung von Investitionspässen. Zweitens: mögliche Überprüfung visafreier Abkommen zwischen dem Schengen-Raum und Drittländern. Drittens: potenzielle Schwierigkeiten bei der Beantragung von Langzeitaufenthalt in EU-Ländern.
Wie man die Reisefreiheit schützt
Am wichtigsten ist es, vorab zu prüfen, wie die Schengen-Erweiterung speziell Ihren Pass und den geplanten Investitionsweg beeinflusst. Verfolgen Sie regelmäßig Aktualisierungen der Visa-Abkommen. Wenn Sie Fragen zu Ihrem spezifischen Fall haben, kontaktieren Sie uns. Lesen Sie auch unsere Liste der Länder mit visafreier Einreise.
